Schule & ADHS

Kinder brauchen Erwachsene, die hinter das Verhalten schauen.

manche kinder passen nicht in die erwartungen, die schule an sie stellt. das bedeutet nicht, dass mit ihnen etwas nicht stimmt.

ADHS gehört heute für viele Lehrkräfte zum Schulalltag. Und trotzdem fühlen sich viele im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen unsicher, überfordert oder allein gelassen. Zwischen Fachkräftemangel, Zeitdruck und großen Klassen bleibt oft wenig Raum, um zu verstehen, was hinter einem Verhalten steckt.

In meinen Vorträgen und Fortbildungen vermittle ich Wissen über ADHS auf eine alltagsnahe und praxisorientierte Weise. Mir geht es nicht darum, weitere Methoden oder Konzepte über bestehende Anforderungen zu legen. Mir geht es darum, den Blick zu verändern.

Was passiert, wenn wir Verhalten nicht als Störung, sondern als Ausdruck eines Bedürfnisses verstehen? Was verändert sich, wenn wir weniger gegen Kinder arbeiten und mehr mit ihnen?

Neben fachlichem Wissen vermittle ich konkrete Impulse für den Schulalltag. Lehrkräfte erhalten Werkzeuge, Bilder und neue Perspektiven, die helfen können, Kinder mit ADHS besser zu verstehen und tragfähige Beziehungen aufzubauen.

Dabei prägen mich sowohl meine persönliche Erfahrung mit ADHS als auch die Haltungen von Jesper Juul, der Beziehung als Grundlage für Entwicklung verstand. Denn Kinder lernen nicht durch Druck, sondern dort, wo sie sich gesehen, verstanden und ernst genommen fühlen.

Mein Ziel ist nicht, einfache Antworten zu liefern. Mein Ziel ist, Verständnis zu schaffen, neue Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen und Lehrkräfte darin zu stärken, ihren eigenen Weg im Umgang mit ADHS zu finden.